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 Betreff des Beitrags: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 13:06 
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Die Schlacht ist geschlagen, das Blut getrocknet und die Schäden werden langsam repariert. Tausende fanden den Tod auf den Schlachtfeldern, Zehntausende erlitten schwere Verletzungen.
Tarestans Gesicht hat sich stark verändert.
König Mazma ist tot, es lebe König Qomoz!
Die Rebellen sind geschlagen, König Moz und der restliche Rat der Neun starben gemeinsam mit dem Usurpator Muhammed al-Hassan in der Stadt des Windes.
Wie sieht das neue Gesicht aus?
Was geschah nach der Schlacht?

Tarestan: Das Land kam nicht zur Ruhe. Etwa zwei Wochen, nachdem König Qomoz seinen Thron bestieg, wurde ein Attentat auf ihn ausgeübt, das einen Leibwächter das Leben kostete. Der Attentäter war ein Rebell aus der Stadt der Erde. Auch in den weiteren Jahren sollten es immer wieder durch versprengte Guerilla-Gruppen zu vereinzelten Übergriffen auf die Bevölkerung und zu Anschlägen auf die Anführer kommen.

Stadt der Erde: Die Stadt, die die Hochburg der Rebellen war, wurde durch hohe Militärpräsenz "befriedet". Erstmals in der Geschichte herrschte ein Mensch über das Zwergenreich: Sulaiman al-Hassaoun, ein kleiner Zusatz, auf den der ehemalige Leibwächter des Prinzen bestand. Seine Herrkunft aus der al-Hassan-Familie, tat ihm jedoch gute Dienste, da ein Anführer der Rebellen auf seine Wurzeln anspielte und ihn zu überzeugen versuchte, einen weiteren Widerstand gegen den König zu planen. Dieser konnte so im Keim erstickt werden, da jener Zwerg auch die Namen und Aufenthaltsorte weiterer Aufrührer kannte.
Sulaiman blieb seinem König loyal, was dazu führte, daß auch er Ziel vielzähliger Anschläge wurde.

Stadt des Feuers: Die Erpressung der Orks, die zu einem größeren Einflußgebiet führte, tat ihnen ansonsten wenig gutes. Sie wurden allgemein mit Mißtrauen betrachtet und gerieten bald in den Verdacht, die Aufständischen Guerillakämpfer zu unterstützen. Tatsächlich war der Sultan der einzige, auf den in den nächsten Jahren lediglich ein Anschlag ausgeübt wurde, der seinen Thronfolger tötete. Einige behaupten, der Sultan hätte den Anschlag selbst inszeniert und sein Sohn starb, da er nicht eingeweiht war.

Stadt des Windes: Es dauerte vier lange Jahre, bis der Rat der Neun wieder vollständig besetzt war und jedes Volk Tarestan ihren besten Zauberer geschickt hatte. König Qomoz verbrachte die meiste Zeit in dieser Stadt, was dazu führte, das trotz der wiederkehrenden Anschläge die Stadt weitestgehend friedlich blieb.
Auf dem Platz vor dem nordöstlichen Aufzug, auf dem die Kämpfe stattfanden, wurde die Blutzoll als Denkmal aufgestellt. An ihrem beschädigten Rumpf wurden alle Namen der gefallenen Mannschaftsmitglieder der Explorer eingeschnitzt. Am ersten Jahrestag der Schlacht wurden zusätzlich Holzstatuen der ruhmreichen Helden aus Barsaive auf dem Deck der Blutzoll aufgestellt.

Stadt der Bäume: Königin Pfauenfeder "starb" am Ende der Schlacht in den Straßen der Stadt des Windes. Qomoz wußte, daß sie ihren Tod nur vorgetäuscht hatte, doch er ließ sie gewähren. Vier Monate später wurde ihr Nachfolger gekrönt. Diesmal ging die Krone und die Macht des Hirsches an einen Elfen.
Marcel hat geschrieben:
Mitana wird in der Stadt der Bäume, die Sprache der taristanischen Elfen erlernen und ihre magischen und elementaristischen Kräfte stärken. Vielleicht sucht sie noch die Liebe ihres Lebens.

Mitana sollte ein ruhiges Leben in der Stadt der Bäume führen, denn diese Stadt wurde von den Rebellen völlig verschont. Der junge, neue König mußte nur zweimal bei Anschlägen außerhalb des Waldes um sein Leben fürchten. Er trat übrigens mit der Ankündigung an, daß es nie wieder königlich verordnete Kissenschlachten geben werde!
Als die Windlinge dagegen protestierten, warf er ihrem Anführer ein Kissen ins Gesicht und erklärte, daß nun niemand mehr mitmachen müsse, der es nicht möchte. Es folgte die wildeste Kissenschlacht des ganzen Krieges. Nahezu alle Elfen hatten den Thronsaal eiligst verlassen.
Wenige Wochen nach seiner Krönung, fragte er Mitana, als eine Heldin des Krieges, ob sie seine Königin sein möchte.

Stadt des Wassers: Der große Leviathan herrschte weiterhin über diese Stadt, doch auch er mußte sich eines Anschlages erwehren. Gerüchten zu Folge war der Attentäter ein wahnsinniger Windlings-Tiermeister, der die Geschichten Bajuschi Jobis gehört hatte und der Auffassung war, ein Leviathan könne kaum mächtiger als ein Krake sein.

Die Küstenstädte: Die Küstenstädte am Arasmeer und am nördlichen Tarestan-Kanal wurden der Ausgangspunkt für den neuen Handel mit Barsaive. Jeder Barsaiver der mochte, durfte sich in den Städten niederlassen. Zum Leidwesen Omasus verlor die Überlandhandelsgesellschaft so ihr Handelsmonopol mit Tarestan.
Dennis hat geschrieben:
Charles of Flowerstone wird versuchen die Chorroliskirche zu etablieren. Eine neue Modeedition wäre auch ganz schön ;)
"Errettung-der-Luftstadt" edition, natürlich limitiert. 20% des Erlöses gehen direkt an die Kirche

Die Hafenstädte waren auch der Sitz der Chorrolis-Kirche, die aber leider nur bei den Barsaivern erfolgreich war. Manche Tempel mußten sich sogar gegen fanatische Anhänger des Gottes Kubai verteidigen, die die Tempel niederbrennen wollten, so daß König Qomoz sie unter seinen persönlichen Schutz stellen ließ.
Die neue "barsaivische" Modekollektion hingegen war ein Riesenerfolg und hielt sich in verschiedenen Editionen noch jahrelang auf den Märkten des Landes.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 13:35 
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Die Rückkehrer:

Omasu: Omasu kehrte mit der überlebenden Mannschaft der Explorer nach Barsaive zurück. Zu seinem Unglück profitierte er nur kurz vom Handel mit Tarestan. Erst bekam er unliebsame Konkurrenz, dann gab es plötzlich viel wichtigere Aufgaben. Doch dies steht in einer anderen Geschichte...

Kapitän K'salea: K'salea gehörte zu den wenigen Mannschaftsmitgliedern, die den Absturz der Explorer überlebt hatten. Ihre schweren Verletzungen, die ihr jede Möglichkeit des Fliegens ohne Hilfsmittel zerstörten, aber auch die Enttäuschung darüber, daß Omasu die Explorer geopfert hatte und ihre Mannschaft den Tod gefunden hatte, ließ sie den Dienst quittieren. Sie verschwand bald darauf in der Geschichte Barsaives und Tarestans. Lediglich Suel schien zu wissen, wo sie lebt.

Suel Sturmtänzer: Suel blieb im Dienst und wurde bald nach seiner Rückkehr mit dem Kommando eines weiteren Handelschiffes der Überlandhandelsgesellschaft vertraut.

Daruk: In der Taverne des Schiffes, arbeitet auch wieder Daruk mit seiner Mutter und seinen Geschwistern.

Knirps, Kromm und Hojin:
Christoph hat geschrieben:
Ja, das wars dann. Knirps geht seiner Wege. Mit Kromm ein Schiff kapern, dann Freiheit spüren und hier und da ne Revolte anzetteln statt verhindern. Da freut er sich schon drauf!

Tim hat geschrieben:
Das Landleben ist nichts für Kromm und so freut auch er sich schon auf Kapern, Freiheit und Abenteuer. Hmm, Revolten anzetteln, klingt nach Abwechslung

Knirps und Kromm kehrten zu ihrem Clan, den Steinklauen, zurück, wo sie auch wieder auf Hojin trafen. Ihr Häuptling Kerthale hörte ihre Geschichte und gab ihnen einen Drakkar und eine kleine Mannschaft, mit dem sie fortan den Himmel über Barsaive unsicher machten.
Bis zu dem Tag, als ein größeres, mächtigeres Luftschiff nach Barsaive kam und sie es deutlich vorsichtiger angehen lassen mußten. Aber wie gesagt, das ist eine andere Geschichte...

Xono: Kurz nach seiner Rückkehr und den Verlust seiner Bücher verschwand Xono. Es heißt, er habe noch einen Wettlauf mit Bajuschi Jobi zur Bibliothek von Throal verloren, der er das Wissen aus Tarestan vermachen wollte und seitdem ist er fort. Die meisten glauben, er sei zu seinem Lebensfelsen zurückgekehrt.

Pfauenfeder: Sie reiste als blinder Passagier mit nach Barsaive und dort besuchte sie so viele Orte, wie nur möglich. Möglicherweise reiste sie noch eine Weile mit Bajuschi Jobi, der sie deutlich erwachsener erlebte, als sie sich als Königin gegeben hatte und auch den Tod ihrer Mutter schnell verwunden hat. Und wenn die Dämonen sie nicht gefressen haben, reist sie auch heute noch irgendwo durch das Land.

Fereon Steinbach: Fereon beendete bald seine Lehre und wurde in die Reihen der Händler aufgenommen. Er wechselte womöglich von den Luftseglern zu den Karawanenhändlern, um neue spannende Abenteuer zu erleben.

Evelyn, Tzalon und Malaika: Tzalon hatte Niam nie gemocht und er hat es nie verstanden, was seine Schwester an ihm fand. Sie hat sich nie von den Monaten der Folter erholt. Kurz nach ihrer Rückkehr nach Barsaive entschied Tzalon, er müsse sie von Niam trennen. In einer Nacht und Nebel Aktion stahlen sich die drei aus einem Gasthaus in Urupa und verschwanden in der Dunkelheit. Unbemerkt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 18:16 
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Registriert: So 9. Dez 2007, 09:36
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Ben hat geschrieben:

Stadt der Bäume: Königin Pfauenfeder "starb" am Ende der Schlacht in den Straßen der Stadt des Windes. Qomoz wußte, daß sie ihren Tod nur vorgetäuscht hatte, doch er ließ sie gewähren. Vier Monate später wurde ihr Nachfolger gekrönt. Diesmal ging die Krone und die Macht des Hirsches an einen Elfen.
Marcel hat geschrieben:
Mitana wird in der Stadt der Bäume, die Sprache der taristanischen Elfen erlernen und ihre magischen und elementaristischen Kräfte stärken. Vielleicht sucht sie noch die Liebe ihres Lebens.

Mitana sollte ein ruhiges Leben in der Stadt der Bäume führen, denn diese Stadt wurde von den Rebellen völlig verschont. Der junge, neue König mußte nur zweimal bei Anschlägen außerhalb des Waldes um sein Leben fürchten. Er trat übrigens mit der Ankündigung an, daß es nie wieder königlich verordnete Kissenschlachten geben werde!
Als die Windlinge dagegen protestierten, warf er ihrem Anführer ein Kissen ins Gesicht und erklärte, daß nun niemand mehr mitmachen müsse, der es nicht möchte. Es folgte die wildeste Kissenschlacht des ganzen Krieges. Nahezu alle Elfen hatten den Thronsaal eiligst verlassen.
Wenige Wochen nach seiner Krönung, fragte er Mitana, als eine Heldin des Krieges, ob sie seine Königin sein möchte.

Diese würde den Antrag annehmen und mit diesen eine Familie gründen. An Abenden wird man sie hören, wie sie auf taristanischen-elfisch singt. Meist nach Vorlage ihres Gatten, welcher ein mächtiger Troubadour war und sich genau von ihr die Geschichte erzählen lassen hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 18:27 
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Beiträge: 5027
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*g* Ich wußte doch, ich finde eine dumme, die den Job übernimmt. ;)

ähhh, ich meine natürlich: Und so lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage (Was bei Elfen recht lange sein kann, bei Königen hingegen recht kurz. Ach, ich schwafel schon wieder...)

Hey, immerhin wirst du dann irgendwann Bäume befehligen können. Auch nicht schlecht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 18:40 
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Thorm ar´Thamus zieht weiter durch Barsaive um seine Fähigkeiten als Krieger und Dämonenjäger zu verbessern. Sicherlich wird er dabei viele Butterbrote, Biere und jede Menge andere Sachen vertilgen. Doch eines Tages erreicht ihn ein Brief seines Stammes. Sein Vater Thamus ar´Taruk ist gestorben. Es wir Zeit in seine Fußstapfen zu treten und seine Rolle als Häupling zu übernehmen. Die Donnergipfel werden wieder etwas unsicherer. Dabei wird sich der ein oder andere einem Zweikampf stellen müssen.

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[ED] Thorm Ar´Thamus
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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 8. Apr 2008, 20:13 
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Der grünliche T'Skrang sitzt nun schon eine ganze Weile über seinem Werk

In weiter Ferne so nah

Noch immer ist er voller Bewunderung für die Architektur Der Stadt des Wassers. Eine Audienz beim großen Liviathan wurde ihm sogar zu Teil, aber sein Herz ist schwer und die Gedanken an die verlorenen Freunde und Helden der Schlacht um die Stadt der Lüfte läßt T'Kran immer mal wieder tief aufseufzen. Nie hätte er sich träumen lassen, daß er diesen ungeschlachten, ungehobelten Riesen mit der Donnerstimme und der unstillbaren Gier nach Butterbroten so vermissen würde oder diese schreckliche geflügelte Plage ohne Etikette und mit der blutrünstigen Einstellung zum Kampf, die einem Orkschlächter Alle Ehre machen würde.
Die wirren Gedanken von Knirps und seine ständige Behauptung der König von Throal zu sein lassen ihn jedoch schmunzeln und vertreiben für kurze Zeit die trüben Gedanken. Kromm hatte einen ähnlichen Humor, jedenfalls was abgeschlagene Köpfe anging und diesen Orkpiraten vermißte er genau so. Verrückterweise verlangte es sogar Alles in ihm die unmögliche Art und Weise verfolgen zu können in der der Blutlord meint sein Leben führen zu müssen, bizarr aber auch bewundernswert. Dem gerissensten Schuhhändler in Barsaive und Tarestan hatte er schon den ein oder anderen Besuch abgestattet und es war schön gewesen diesen alten Freund so beschäftigt zu sehen. Auch mit der jungen Elfe hatte er nun schon zweimal in der Stadt der Wälder musiziert und gesungen. Sie sah glücklich aus und man mußte nicht besonders schlau sein um zu merken, daß sie verliebt war. Nur für Ihn, für T'Kran gab es hier irgendwie doch nichts richtiges zu tun und so schleicht sich der große Troubadour aus der Stadt des Wassers, aus Tarestan und macht sich auf die Reise zurück nach Barsaive um seine Freunde zu finden, um nach Amrit Knochenglut zu suchen, dem er noch so gerne von seinen letzten Abenteuern erzählen würde und verschwindet von der Bühne ganz ohne Applaus, gänzlich still und leise, ganz gegen seine vorlaute und sich in den Mittelpunkt stellende Art.
Der Vorhang zu - und noch so viele Fragen offen.

Das ist die Wahrheit und hier endet die Geschichte !

Jedenfalls so wie ich sie erzählen könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Do 17. Apr 2008, 12:43 
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OP: Holly, Tobias, wollt ihr auch noch einen kleinen Abschluß für eure Charaktere schreiben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Do 17. Apr 2008, 13:03 
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Bajuschi Jobi bereist danach noch andere Länder, denn wie kann man der größte Held der Welt sein, wenn man nur ein kleines Fleckchen kennt. Dazwischen kehrt jedoch immer wieder nach Barsaive zurück um den Bibliothekaren in Throal von seinen Geschichten zu erzählen. Dort bleibt er dann so lange bis der oberste Bibliothekar der Großen Bibliothek das Gebot der Stille mal wieder vergisst und mitten Im Lesesaal herumschreit: Ist das hier eine Bibliothek oder ein Zoo? Werft endlich diesen Kerl hier raus.

Viele dieser Geschichten sind auch in die Schriftrollen der Bibliothek eingegangen, oftmals mit einem Fragezeichen versehen, denn nicht alle diese Geschichten scheinen glaubwürdig, und Zeugen aus den fremden Ländern gibt es nur selten.
In den Gasthäusern dieser Welt jedoch, ist er mit ihnen immer Willkommen, denn mag ihm auch der Troubadoure Raffinesse beim Erzählen fehlen, Actiongeladen und voller fremder Wunder sind seine Geschichten allemal und eine freie Mahlzeit für einen Windling ist auch kein allzuschwerer Preis.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Do 17. Apr 2008, 13:17 
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Doch da die Welt so unglaublich groß ist, schafft es nicht einmal der größte Held und Abenteurer, alle Plätze zu besuchen und, vor allem, von dort nach Hause zurück zu kommen. Luft- oder auch Seeschiffe findet man nur selten, um nach Barsaive zurück zu kehren.
In den nächsten acht Jahren hatte er jedoch die Möglichkeit, die Länder um Barsaive herum, sowie die Länder des theranischen Imperiums zu besuchen. Er sah die große Insel Thera mit ihren fliegenden Bauwerken und der Sphinx, das Land Creana mit seinen endlosen Wüsten. Marac wurde von einem heftigen Bürgerkrieg der Einheimischen gegen die Theraner erschüttert. Vasgothia und seine mysteriösen, undurchdringlichen Wälder hatten ihn besonders fasziniert, doch die Magie war unangenehm und auch gefährlich dort. Er sah die Wunder Indrisas und erlebte die weiten, namenlosen Steppen nordöstlich von Tarestan.
Schließlich, acht Jahre nach den Ereignissen in Tarestan, verließ er Barsaive und kehrte bis heute nicht zurück. Sein Ziel war das wundersame Land Cathay.
Dorthin flog kein Luftschiff und so mußte er den weiten Weg zu Fuß bzw. auf den Rücken der Tiere absolvieren. Er durchreiste mehr als zwei Jahre lang dieses riesige Reich, bis er dort Landsleute traf... Nein, mehr als das. Eine Legende...

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 Betreff des Beitrags: Re: Nachspiel (Oder nach dem Spiel)
BeitragVerfasst: Di 22. Apr 2008, 09:59 
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Der Blutlord schwafelte eine Weile davon, er habe den Dämonenkaiser nun endgültig und auf ewig besiegt. Er redete von einem ruhigen Leben irgendwo in Barsaive, davon sich nieder zu lassen und zu warten, bis die verwirrte Mutter seines Kindes ihren Weg zu ihm finden würde.
Um dies zu erreichen brachte er angeblich einen ansonsten aufrechten Schwertmeister dazu einen armen, schuldlosen Müller zu erschlagen. Als rächender Engel erschlug der Lord den finsteren Gesellen und ließ sich in der Mühle nieder, um das ärmliche, angrenzende Dorf nicht ohne Müller zu lassen.
Leider brauchte es wohl nur etwa zwei ein halb Jahre und das spärliche Vermögen, welches die Mühle darstellte war in den Dorfkrug getragen. Ein junger Kriegeradept aus dem Dorf soll den nutzlosen Müller zur Rede gestellt haben. Der weitere Verlauf ist blutig und nicht berichtenswert.
Angeblich zog der Lord darauf wieder durch Barsaive, teils auf der Suche nach Dornelfen zum massakrieren, teils nach Drachen zum duellieren. Entweder hat der Elf verdammtes Glück oder er ist schon lange tot und existiert einzig weiter, da die Troubadoure nicht müde werden die abstruse Figur eins aufs andere in ihren Lügengeschichten aufzuwärmen...

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