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BeitragVerfasst: So 2. Dez 2012, 19:41 
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„Ich bin froh und dankbar, dass Ihr Beide Euch meinem Wunsch nach einem Verschmelzen und gemeinsamen Träumen nachzukommen bereit erklärt habt,“, beginnt ‚Brithan’ den Traum, umgeben von den seltsamen Pflanzen, und den häufigen Geräuschen – Kreischen und Knurren – der Fauna des Servos-Dschungels, unweit des Traumbildes seines jadegrünen Lebensfelsens, während die Abbilder der Heimstätten von Forr und Lo sich noch gerade erst herauszubilden und mit dem Seinen zu verschmelzen beginnen „auch wenn die Großen Geister unser Dreier Lebensfelsen so weit von einander und von uns entfernt sein mögen.

Es gibt ein paar Dinge, die ich mit Euch allein besprechen wollte, da sie entweder hauptsächlich das Volk der Obsidianer betreffen, oder die ich mit den Mitgliedern der Crew noch nicht teilen möchte, da ich sie nicht unnötig beunruhigen oder mit unbestätigten Verdächtigungen aus ihrer Unvoreingenommenheit reißen möchte.
Während unserer Reise nach Syrtis, an den Vors-See und nach Iopos haben sich zwei Neuerungen ergeben, die nicht nur unsere Suche nach den 12 Kristallen betreffen.


Die erste Angelegenheit hat mit Lazaars Vater zu tun.

In Syrtis lud uns ein Bedienster von Lazaars Vater Averan zu ihm an den Vors-See ein, um mit ihm über die Kristalle zu sprechen. Dort angekommen, empfing er uns mit besten Manieren, und stellte uns Japhet Deneirastas vor. Dieser bat uns in sein Labor in Iopos, um uns zu zeigen, was er mit seinen fünf Kristallen bereits erreicht hatte. Einen von ihnen – mit dem Körper des Menschen darin – hatte er erfolgreich binnen einer Stunde auf seine Orginalgröße vergrößert, also ungefähr zwei Meter. Um guten Willen zu zeigen, und zu beiderseitigem Nutzen, tauschten wir einen unser Zwergen-Kristalle gegen ihren Elfen-Kristall, so dass Japhet nun 2 Zwerge hat, wir allerdings alle drei Kristalle der Elfe. Mit dem Ritual der Cathayer könnten wir diese nun tatsächlich aus ihrem Gefängnis befreien ...

Das ist allerdings nicht das, was mir Sorgen macht. Vielmehr kam mir in Iopos eine Geschichte zu Ohren – ich glaube, Lazaar war derjenige, der sie zur Sprache brachte – , in der es darum ging, wie Iopos einst einige Orichalkum-Aufzüge an das Kaer von Weißklippe verschenkte.
Das klingt zwar im ersten Moment großzügig, aber als ein paar Jahre später eine Kriegsflotte aus Iopos bei Weißklippe landetet, stellte man fest, dass viele derjenigen, die häufiger diese Fahrstühle benutzen mussten, die Eroberer herzlich willkommen heißen wollten. Dass diese Schlacht noch einmal glimpflich für die Allianz der Sechs ausging, wissen wir alle, aber auch das ist nicht der Punkt meiner Geschichte.
Vielmehr war es so, dass wir von Averan und Japhet alle ein Orichalkum-Amulett geschenkt bekamen, ohne weiteren Grund, quasi als Gastgeschenke – sogar an Ragnarok hatten sie gedacht, den wir gar nicht die Stadt hatten betreten lassen, weil wir uns sorgten, dass er sie bestimmt sofort plündern wollen würde.
Das klingt zwar wieder zuerst einmal sehr großzügig, aber nachdem wir festgestellt hatten, dass auf ihnen ein Zauber liegt – und dieser flatterhafte Windling, den wir jüngst aufgelesen hatten, sie sofort mit unserer Entdeckung ‚konfrontieren’ musste – erklärten sie, dass darauf ‚Schutzzauber’ lägen. Lazaar konnte diese Behauptung leider nicht überprüfen, aber es wirkt schon etwas seltsam, wenn sie uns erst hinterher auf Nachfrage erzählen, dass ihre großzügigen Geschenke zu unserem Schutz gedacht seien, oder? Ganz abgesehen davon, dass der Windling ihnen unsere Entdeckung und unsere Verdächtigungen auch unbedingt sofort berichten wollte. Schlimmer noch: Moony, die aus hier nicht weiter wichtigen Gründen plötzlich vier unserer Amulette besaß, fand allerlei Ausreden, um noch weit seltsamere Dinge zu verteidigen, die wir in dieser Stadt beobachteten:

Zum einen berichtete Sylvana, die vom morgendlichen Schützentraining zurückkehrte, kreidebleich und in felsenfester Überzeugung, dass ihre Übungspuppen, die im Garten als Ziele aufgestellt waren, bei jedem Treffer bluteten! Wie schaurig! Ihr könnt Euch vorstellen, wie das gerade die arme Sylvana zutiefst erschüttert hat, bei allem, was sie in letzter Zeit durchmachen musste. Ich habe sie tagelang danach noch kein Wort mehr sprechen hören, aber nachts höre ich sie umso lauter aus ihren Alpträumen aufschrecken.
Zum anderen fanden wir Jing, der von einem morgendlichen Spaziergang noch nicht zurückgekehrt war, im Labor auf einem Untersuchungstisch liegend, als wir dort eintrafen – er schien nicht er selbst zu sein; ganz geistesabwesend gab er jeder Art der Untersuchung seine Zustimmung – bis er dann ganz plötzlich in einem kleinen Gewittersturm wieder zu sich kam ... er ist wohl scheinbar mit den Kräften der Unwetter von Geburt an gesegnet, während alle anderen Zauberer solche erst lernen müssten, erklärten uns seine Freunde - nicht wahr, Lo?
Und darüber hinaus erklärte Japhet dann auch noch, dass er an den Helden in den Kristallen gar nicht so sehr interessiert sei. Viel interessanter wären für ihn die mächtigen Artefakte, die sie bei sich trügen. Fabelhafte Geschichten, über Federn, die Tore in andere Welten – oder weit entfernte Gegenden in dieser Welt – zeichnen könnten, und derlei Mächtiges, gab Lazaar daraufhin zum Besten. Sie interessieren sich also nicht einmal für das Schicksal der in den Kristallen Gefangenen, selbst, wenn diese Helden noch so viel mehr Gutes für Barsaive bewirken könnten!
Alle diese Dinge – und vielleicht viele mehr noch, die uns entgangen sein mögen – war Moony bereit, zu verteidigen, und die Menschen aus Iopos gegen Vorwürfe deswegen in Schutz zu nehmen.

All das erschien mir wirklich nicht geheuer, meine Freunde, und hinterließ einen sehr unangenehmen Nachgeschmack bei mir. Vielleicht hat man so etwas von den Leuten aus Iopos schon erwartet, aber warum lässt sich Lazaars Vater Averan mit solchen Leuten ein? Wo liegen seine Loyalitäten, und was sind seine Ziele, oder seine moralischen Werte, wenn er so unbesorgt mit ihnen zusammenarbeitet?
Und die Frage die mir am meisten Sorge bereitet, ist diese: Wenn wir Lazaars Vater nun nicht trauen können, wie steht es dann um Lazaar? Er hat uns vor den Amuletten nicht gewarnt, bevor einige von uns sie umlegten, obwohl er die Fähigkeit besitzt, in den Astralraum zu blicken und Zauber zu erkennen, und die Geschichte um die manipulativen Aufzüge von Weißklippe kannte. Erst hinterher teilte er uns mit, was wir uns da umgehängt hatten ... inklusive der Aufzug-Geschichte ...
Ihr versteht, dass ich diese Dinge nicht vor der ganzen Mannschaft erzählen wollte. Schließlich war Lazaar uns bisher immer zuverlässig, scheint auch kein wirklich gutes Verhältnis zu seinem Vater zu haben - soweit ich davon überhaupt etwas verstehe - , und wir haben keine Beweise dafür. Was aber, wenn er und sein Vater die Kristalle doch für sich allein, oder gar für Japhet und Iopos, sammeln? Wenn er gar nicht vorhat, die Helden zu befreien, oder sie Liu Fengs Macht in Cathay nicht brechen lassen will?


Aber dieses war nur die Angelegenheit, die mit unserer momentanen Aufgabe zu tun hat. Die Zweite ist für uns Obsidianer vielleicht noch viel wichtiger.

Japhet berichtete nämlich davon, dass er noch weiteren Kristallen auf der Spur sei. Ein Kristall, der zuletzt häufiger aufgetaucht war, soll von einem Schwarzen Obsidianer herumgezeigt worden sein, der auch auf der Suche nach den Kristallen zu sein scheint: Niemand anderes als Ja Kae-Rik, der blutschwurgebundene Wächter der Kammer der Zeitalter und der Steinplatten von Krah-Thar, die den Weg in unser allerheiligstes Tal der Ältesten beschreiben. Schon zu Beginn der Plage ein Verräter unserer Wege und damit unseres Volkes, als er Dämonen folterte, um ihre Kräfte zu erlangen, gelang es unseren Ältesten, ihn als Wächter in die Kammer zu ketten. Aber scheinbar konnte er sich von seinem Schwur der Wacht befreien, und von den Ketten, die ihn dort banden. Hat er die Platten mitgenommen? Ist das Tal der Ältesten nun in Gefahr? Was plant er mit den Kristallen, oder den Helden darin? Gibt es irgendeinen Grund, warum wir ihn nicht zuerst zur Strecke bringen sollten, bevor er noch mehr Unglück über unser Volk oder die Helden in den Kristallen, vielleicht über ganz Barsaive bringt?"

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Zuletzt geändert von Casi am Di 4. Dez 2012, 09:52, insgesamt 3-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 3. Dez 2012, 00:29 
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"Hhm, es gibt also tatsächlich noch einen zweiten Jade-Lebensfelsen." stellt Lo ganz zu Beginn fest. Hinter ihm wird ebenfalls ein jadefarbener Lebensfelsen in einem Gebirge sichtbar. Im Hintergrund sieht man eine riesige Wüste in der Ebene.
Forrs Lebensfelsen befindet sich auf einem einzelnen Berg an den Ufern des Schlangenflusses. Im Hintergrund ist der gewaltige Ban See und die schimmende Stadt des Hauses V'strimon zu erkennen.
Geduldig hören beide den Bericht ihres Bruders zu.

"Den Denairastas ist nicht zu trauen." poltert Forr und scheint ernsthaft erzürnt. "Sie sind mächtige Zauberer, ja, aber sie sind auch Tyrannen. Es gab in den letzten Jahren immer wieder Gerüchte, daß sie die Namensgeber ihrer Stadt mit Gedankenbeeinflußender Magie beherrschen. Händler, die nach Iopos kommen, müssen einen Bluteid schwören, daß sie dem Herrn der Stadt Uhl Denairastas treu sein werden. Es passt sehr gut, daß sie nicht an den Helden im Kristall interessiert sind, sondern nur an ihren Artefakten und ihrer Macht."

"Jing sagt, er kann sich an nichts erinnern." wirft Lo ein. "Das schlechte Wetter seit gestern ist zum Teil sein Werk. Als wir ihm sagten, er habe den Zauberern von seiner Art erzählt, wollte er einen großen Sturm rufen und die Stadt zerstören. Er hätte niemals freiwillig über sein Volk geredet."

"Was die Geschichte mit Silvana angeht." wirft Forr ein. "Kann ich mir keinen Reim daraus machen. Wissen sie vielleicht etwas, was wir nicht über sie wissen? Oder haben sie sich über ihren Ruf bei uns informiert und versucht, sie zu brechen?"

"Die Amulette könnten wir Jing geben. Vielleicht kann er herausfinden, was dort wirklich für Zauber draufgesprochen sind und womöglich kann er sie brechen. Ich bin nur ein einfacher Mönch. Ich versteh nicht viel von Zauberei." sagt Lo

"Lazaar ist ein echtes Problem. Wir wissen nichts über ihn oder über seine Loyalitäten. Er schien immer der Shivalahala Syrtis gegenber loyal. Hattet ihr den Eindruck, das habe sich geändert? Vielleicht ist es am besten, ihn direkt zur Rede zu stellen." sagt Forr

"Ja Kae-Rik?" fragt Lo verwundert. "Ich dachte immer, der sei nur ein Mythos. Eine Geschichte, die die Ahnen zu ehrgeizigen jungen Obsidianern erzählen. Den gibt es wirklich?"

"Und wie es den Mistkerl gibt." donnert Forr. "Es heißt, er sei auf der Suche nach dem Herz der Helden, um so Macht über das Wesen der Namensgeber zu bekommen."

"Davon habe ich schonmal gehört." sagt Lo. "Liu Feng soll ebenfalls das Herz der Helden gesucht haben. Ich habe aber auch gehört, daß es ein weiteres Herz gibt. Das Herz der Dämonen, mit dem man die finstersten Kreaturen aller Welten kommandieren kann. Auch dieses suchen Liu Fengs Schergen seit Jahren. Beides sollten sie nie finden."

"Was machen wir jetzt?? Wir sollten Kricklas und die anderen informieren." sagt Forr. "Und ich bin auch gerne bereit, mich mit Lazaar über seinen Vater und dessen seltsame Freunde zu unterhalten."

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BeitragVerfasst: Mo 3. Dez 2012, 11:50 
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"Ich habe Ja Kae-Rik auch immer nur für eine Legende gehalten. Aber ob er es ist, oder nicht, wir müssen es auf jeden Fall herausfinden.
Den anderen habe ich nichts über die Kammer der Zeitalter, die Steinplatten oder gar das Tal der Ältesten berichtet, sondern nur, dass Ja Kae-Rik sich an unseren Wegen und unseren Heiligtümern vergangen hat. Ihr stimmt mir sicher zu, dass das so bleiben sollte, solange es wir es vermeiden können, nicht wahr?

Aber das mit den beiden Herzen würde ich gerne noch genauer hören. Was genau sind sie?
Das ist bestimmt auch für die anderen wichtig oder interessant; wir sollten sie aufsuchen.

Vielleicht weiß Sylvana auch noch etwas, warum sie für die Deneirastas so von Interesse ist. Möglicherweise können wir ihr dann gegen sie helfen.

Ragnarok könnte immerhin das für ihn gedachte Geschenk von Moony zurückfordern; dann ist sie schon mal von einem dieser Einflüsse befreit. Das könnten wir dann Jing zur Untersuchung geben. Ich selber habe nämlich auch keines; dass habe ich voreilig Moony überlassen, da ich mich mit solch schmückendem Tand sonst nicht belaste.
Und vielleicht findet Jing ja sogar einen Weg, die Magie der Amulette gegen ihre Schöpfer zu wenden - nicht aus Rache, über was sie ihm angetan haben, aber vielleicht um sie selbst auf seine Seite zu ziehen, und seine Geheimnisse doch noch zu bewahren?

Und vor allem sollten wir Kricklas und Lazaar aufsuchen. Er hat es auf jeden Fall verdient, zu wissen, was wir denken, und darauf zu antworten. Vielleicht ist ja auch alles ganz anders, als wir fürchten ...
"


Langsam began der Traum zu verblassen. Fast genauso langsam bildeten sich aus dem großen Felsen in Auroculus' Kabine wieder drei einzelne Figuren, die Körper der drei Felsmänner. Auroculus trat zur Tür, bereit, diese Sachen anzugehen, und die Crew in das Besprochene miteinzubeziehen.

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BeitragVerfasst: Di 4. Dez 2012, 00:49 
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Etwa eine halbe Stunde später erscheint Kricklas bei Lazaar in der Küche. Sein Gesichtsausdruck ist ernst, als er sich einen Stuhl heranzieht und sich setzt.
"Hhm das duftet aber wieder köstlich." sagt er als Begrüßung.
"Die Obsidianer haben nach dem Mittagessen eine Versammlung angesetzt, um über die Ereignisse und Neuigkeiten aus Iopos zu diskutieren.
Dabei wird sicherlich auch die Position Eures Vaters bei den Denairastas eine Rolle spielen. Die meisten hier sind keine Freunde der Denairastas und begegnen jeden, der mit ihnen zu tun hat mit Mißtrauen. Mißtrauen, das sehr schnell auf Euch abfärben könnte."

Kricklas macht eine kurze Pause, hebt aber sofort den Arm um zu signalisieren, daß er noch nicht fertig ist.
"Ich habe bis zum heutigen Tag nie Grund gehabt, an Eurer Loyalität zu zweifeln. Ihr mögt Eure eigenen Gründe haben an dieser Queste teilzunehmen, aber ich hatte nie den Eindruck gewonnen, daß Ihr vielleicht für einen anderen Herrn arbeitet, als für mich und die Shivalahala Syrtis und ich werde auch jetzt Euch nichts unterstellen. Ich gebe aber zu, daß ich durchaus neugierig bin, was denn Euer Vater mit den Denairastas zu tun hat und ich fürchte, daß andere direkter sein werden.
Ich möchte gerne Streit vermeiden, vor allem aber etwas, was einer Anklage gegen Euch gleichkommen könnte und bitte Euch als Freund daher, bei dieser Versammlung das Thema selbst anzusprechen und zu erläutern."

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BeitragVerfasst: Mi 5. Dez 2012, 15:51 
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Mit zunehmender Geschwindigkeit wird unschuldiges Wurzelgemüse auf einem Hackbrett zerkleinert während Kricklas redet und Lazaar zunehmend Schwierigkeiten hat seinen Ärger im Zaum zu halten.
"Was für eine Unverschämtheit. Ich denke nicht daran mich für meinen Vater zu rechtfertigen. Ich bin meinem Haus gegenüber Loyal und mein Haus ist das Haus Syrits. Meine Anwesenheit auf dieser Queste ist predestiniert, von der Shivalahala vorhergesagt. Ich bin seit Anfang an dabei. Und nun soll ich mich einem Steinklumpen gegenüber rechtfertigen, der weder versteht was ein Vater überhaupt ist, noch das Verhältnis zwischen Vater und Sohn bei unserem Volk nachvollziehen kann? Ein zivilisationsfremderer Halbwilder, der das Tragen von Kleidung noch nicht richtig begriffen hat, erst später in Kalanthur zu uns dazugestoßen ist und bis heute sich abseits hält weil er sich zu fein ist für jemand anderen zu arbeiten. Der aber keine Probleme hat von unserem Proviant mit zu essen ? Niemals." regt sich der T'skrang auf. Die gelben Augen sind zu Schlitzen verzogen und könnten T'skrang Feuer speien, würden seine Nüstern jetzt rauchen.
Mit Schwung kracht das Messer in das hölzerne Schneidebrett nachdem die letzte Wurzel zerkleinert ist und bleibt schwirrend stecken.
"Und was die Abneigung gegenüber Iopos angeht. Da gibt es andere, die jetzt sofort widersprechen werden, nachdem sie zu gierig waren das Orichalkum das man ihnen in die Hand gedrückt hat wenigstens mal anzusehen, bevor sie ihre gierigen Griffel nach allem ausstrecken was glänzt. Warum das aber jetzt meine Schuld sein soll, nachdem ich als einziger die anderen gewarnt habe, sobald dieser Japhet es nicht mehr hören konnte? Erklär mir das bitte mal jemand." Schnaubt Lazaar den älteren T'skrang an.
"Auf meine Warnung hört ja auch niemand, weil sie es alle besser wissen. Nein es sei nicht magisch, ein Windling sähe das sofort. Ich hätte ja keine Ahnung. Und das von einem Banausen der nicht einmal den Unterschied zwischen einem Rotbarsch und einem Teufelsbarsch herrausschmecken kann. Entschuldigt hat er sich auch nicht, nachdem das Gegenteil klar wurde. Warum auch?"
Lazar berührt einen der Kessel und das Wasser beginnt fast augenblicklich die Laune des Kochs wiederzuspiegeln, es kocht.
"Und das diese Elfe ein paar Leute erschossen hat, weil sie nunmal den Tod bringt wo sie geht und steht, das soll jetzt wohl auch noch mir angelastet werden ? Oder soll ich jetzt daran Schuld sein, das sie in Iopos namensgeberverachtende Praktiken pflegen. Ich habe dort jedenfalls keinen Unschuldigen getötet."

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BeitragVerfasst: Mi 5. Dez 2012, 16:38 
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"Niemand gibt Euch die Schuld daran, was in Iopos passiert ist und Ihr müßt Euch ganz sicher nicht für die Taten der Iopaner rechtfertigen." sagt Kricklas beruhigend.
"Es gibt auch keine Anklage gegen Euch seitens Forr oder Brithan oder den Cathayern. Es ist eher Irritation gegenüber der Rolle, die Euer Vater in dieser Stadt spielt und ich muß zugeben, daß es mich ebenfalls irritiert. Ich spreche mit Euch, damit Ihr Licht in diese Geschichte bringt. Klarheit, damit es eben nicht zu falschen Verdächtigungen oder gar Anklagen kommt. Der Namensgeber neigt dazu, Fakten, die er nicht versteht, schnell falsch zu deuten.
Wir alle haben Fehler. Unser neuer junger Windlingsfreund neigt zur Selbstüberschätzung und ihm sind seine Fehler nicht bewußt. Moony ist zu gierig. Brithan noch sehr weltfremd. Das ist ganz sicher nicht Eure Schuld, aber sie sind alle noch jung und müssen viel lernen und wenn Ihr schon einmal gegen Eure eigenen Fehler gekämpft habt, wisst Ihr, wie schwer das ist.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Ihr eine kurze Erklärung abgebt, damit niemand aus dieser Geschichte einen ernsthaften Streit macht, der diese Gemeinschaft belastet."

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BeitragVerfasst: Di 11. Dez 2012, 15:26 
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"Was?" guckt Brithan überrascht, während er am Mittagstisch von dem hingemetzelten, noch röchelnden Wurzelgemüse kostet. "Eine Versammlung? Wer sagt denn so etwas? Wir haben hier doch gar keinen Felsen, der groß genug ist, damit wir alle hineinkriegen. Und wie wolltet Ihr Energieverschwendenen Rassen das überhaupt schaffen?

Nein, wir wollten eigentlich nur mal fragen, ob mal jemand eins der Amulette der Deneirastas entbehren kann. So für Jing, zum Begutachten. Du vielleicht, Moony?
"

Suchend guckt er sich nach dem weiblichen Schmetterling um.

"Habt Ihr Eures schon erhalten, Ragnarok? Seeehr großzügig von diesem Japhet, nicht wahr?

Bei der Gelegenheit: Ist es in Ordnung, wenn ich Euch frage, Lazaar, wie genau Euer Vater eigentlich mit den Deneirastas zusammenarbeitet? Und wie kam es wohl dazu?

Oh, und wie geht es Euch heute, Sylvana? Habt Ihr Euch von unserem Besuch in Iopos erholt?
"

Er macht eine - für Obsidianer - kurze Pause.

Und vielleicht am Interessantesten: Wann wollen wir denn jetzt eigentlich die Elfe aus dem Kristall lassen?
"

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BeitragVerfasst: Di 11. Dez 2012, 15:40 
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"Nein, nein und nochmals Nein! Ich hatte diese Idioten schon am ersten Abend um Diskretion gebeten. Na DAS scheint ja schon wunderbar geklappt zu haben. Aber das ich jetzt vor der gesammelten Mannschaft über persönliche Angelegenheiten spreche kommt nicht in Frage. "
Dann schlägt er dem Obsidianer den Löffel auf die Pranken."
Nimm deine gierigen Gichtgriffeln aus meinem Essen, wenn es heute nicht Obsidianerfingerhack geben soll.
Und Nein, Ihr dürft nicht fragen Brithan. Ihr könnt natürlich gerne ohne mich spekulieren. Aber wenn es Gerüchte gibt, nunja, entweder speist man in der Gerüchteküche oder in meiner Küche. Man kann es sich aussuchen. Wenn ich jemanden erwische der hinter meinem Rücken lästert, der kann gerne sein Wasser und Brot mit pikanten Gerüchten würzen, viel Glück dabei.
"

Etwas leiser, so dass es außerhalb der Kombüse sicherlich nicht mehr hörbar ist, also auch nicht für die Windlinge die er schon länger aus selbiger verbannt hat, fügt er noch folgendes dazu:
geflüstert
"Außerdem wird eine öffentliche Erklärung höchstens Misstrauen in Iopos uns gegenüber sähen und das sie Spione haben die ihnen sowieso zutragen was hier an Bord passiert, hat ihr Informationsstand zu unseren Fortschritten für mich zu Genüge dargelegt. Um es einmal ganz klar gesagt zu haben. Ich traue keinem unserer Verbündeten auf dieser Suche weiter als ich Spucken kann. Weder denen in Iopos noch denen in Marek. Aber da sie alle mehr Steine halten als wir, wird uns da wohl nicht anderes übrig bleiben als mit ihnen zu arbeiten, wenn wir je die Helden von damals zurückholen wollen. "


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BeitragVerfasst: Di 11. Dez 2012, 16:01 
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Mit weitaufgerissenen Augen sitzt der schockierte Stein noch eine Weile da, die Hand immer noch zum Mund erhoben, die eben noch den Löffel hielt.

Ein Viertelstunde später fragt er dann, fast schon kleinlaut "Aber ich darf Euch doch morgen wieder helfen, die Tonnen an Zutaten an Bord zu tragen, und zu schälen, oder?"

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BeitragVerfasst: Mi 12. Dez 2012, 01:11 
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"Wasser und Brot reichen mir vollkommen aus." grollt Forr vom Eingang.
"Ich möchte ein paar Dinge klarstellen, Lazaar. Ich habe die Versammlung einberufen, nicht Brithan oder irgendein anderer. Und ich war bereit, Kricklas zunächst mit Euch allein sprechen zu lassen. Das ist nur gerechtfertigt, das ist das Mindeste, was wir alle Euch schulden. Ich hatte und habe nicht vor, Euch vor der versammelten Mannschaft anzuklagen.
Aber: Wir haben hier ein Problem, das gelöst werden muß und da solltet Ihr uns bei helfen, statt Euch beleidigt in die Ecke zu verziehen und zu drohen, nicht mehr für die Mannschaft zu kochen!
Nein, lasst mich ausreden!
Ich will Euch eine kleine Geschichte erzählen. Vor sieben Jahren reiste einer meiner Brüder nach Iopos. Er begleitete eine Karawane und sorgte dafür, daß sie sicher in der Stadt ankam. Doch die Denairastas verlangten von dem Händler und all seinen Begleitern einen Treueschwur. Mein Bruder lehnte ab, da er Uhl Denairastas nicht über seine Ahnen setzen wollte und konnte. Daraufhin begannen die Denairastas seine Begleiter zu exekutieren, obwohl diese den Eid geschworen hatten und sagten ihm, sie würden solange seine Schutzbefohlenen töten, bis dieser den Blutschwur leisten würde. Um die anderen zu retten schwor er den Blutschwur und verließ danach eiligst die Stadt.
Keine drei Monate später haben sie ihn dazu gezwungen, seinen Schwur zu brechen, als sie im Namen Uhls ihn aufforderten, seinen neuen Auftraggeber zu verraten. Die Magie des Schwurs hat ihn umgebracht.
Ihr seht also, daß ich allen Grund habe die Denairastas zu hassen. Und ich hasse nicht schnell.
Deswegen will ich wissen, was Euer Vater und Ihr selbst mit dieser Bande von Mördern zu tun hat.
Ich will Euch nicht drohen, Lazaar, noch frage ich freundlich. Ich kann aber auch anders, denn Verrat kann und werde ich nicht dulden."

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