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 Betreff des Beitrags: Burg-Con 23 - Rückblicke
BeitragVerfasst: Di 20. Mai 2014, 15:36 
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Registriert: Do 6. Sep 2007, 14:11
Beiträge: 2439
Es ist mal wieder so weit – ein Con liegt hinter uns und es ist Zeit Lob und Kritik auszusprechen – egal ob das irgendwer hören/lesen möchte, oder nicht ;-)

Mein BC 23:
Mein persönlicher BC 23 begann an beiden Tagen etwas holperig. Am Samstag Früh hatte ich mir eigentlich vorgenommen, mir die Brettspielneuerungen von Pegasus zu Gemüte zu führen, was jedoch nicht gelang, da der Support erst deutlich später auftauchte. Leider war Brett- und Kartenspiel für meinen Geschmack dieses Jahr nicht stark genug vertreten – die Jahre zuvor konnte man den Cafeteria-Bereich nicht betreten, ohne nicht irgendwelche Würfel, Karten oder Figürchen in die Hand gedrückt zu bekommen – dies Jahr habe ich das vermisst.

Da ich die Brett- und Kartenspiel-Supporter jedoch in den letzten Jahren als große Bereicherung angesehen habe, hoffe ich darauf, dass sie im kommenden Jahr wieder verstärkt vertreten sein werden.

Insoweit habe ich den ersten Block bei einer spontan ausgelobten Rollenspielrunde verbracht, was jedoch aufgrund der allgemeinen guten Stimmung am Tisch kein schlechter Ersatz war.

Im zweiten Block habe ich mehr von hinter den Kulissen zu sehen bekommen und als Helfer in der Küche mit angepackt. Mein großes Lob und Dank geht hierbei in erster Linie an Markus, der spontan ebenfalls die Ärmel hochgekrempelt und mitgeholfen hat und auch das Angebot der Speisekarte erweiterte. Auch zolle ich Mark Respekt, dass er sich den Stress den ganzen Con über gegeben hat.
Auch danke an die Tresencrew, die uns ab und an mehr Zeit verschafft hat ;-)

Den Nachtblock habe ich mir nicht mehr gegeben.

Wie schon erwähnt startet auch mein Sonntag holperig – was aber diesmal an der BVG und dem ebenfalls am Sonntag stattgefundenen Velothon und damit verbundene Busausfällen und Umleitungen lag (mein Dank an die unbekannte junge Dame, die mir netterweise meine Tasche hinterher getragen hat, die ich im „Bus-finden-und-dabei-dem-Regen-trotzen-Stress“ beinahe hätte liegen lassen). Dennoch habe ich es pünktlich zum Rundenbeginn in die Burg geschafft. Bezüglich der von mir geleiteten Runde verweise ich lieber auf die anwesenden Spieler und ihre Kritik.

Zu Letzt bleibt nur noch die Tombola – wie man im Hang-Out sieht habe ich etwas gewonnen. Und auch auf die Gefahr hin, dass es „jammern auf hohem Niveau“ darstellt, musste ich ernüchtert feststellen, dass sämtliche der aufgelisteten Preise... mäßig Freude spendeten ;-)
Für Bücher, die in Zusammenhang mit anderen Büchern stehen (mit anderen Worten Mehrteiler oder Aufbaubücher), schlage ich für zukünftige Tombolas vor, dass diese zu Gesamtpaketen zusammengeschnürt und als ein Preis ausgelobt werden (ist mir bei eignen Sachen aufgefallen, wie zB den „John Sinclair“ Rollenspielbüchern oder den „Nagash“-Romanen – oder auch den Sachen, die ich gewonnen habe). Sollte dann jemand sowohl Teil 1 und 2 gewinnen, aber Teil 1 schon habe, kann er Teil 2 freudig nehmen und Teil eins kann dann erneut einzeln verlost werden.

Im Endeffekt jedoch ein netter Con, der für mich jedoch zeitlich wie im Flug vergangen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Burg-Con 23 - Rückblicke
BeitragVerfasst: Di 20. Mai 2014, 23:23 
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Registriert: So 18. Feb 2007, 15:46
Beiträge: 917
Um die Sache mit den Brettspielen und den Tombolagewinnen etwas näher zu beleuchten und mal einen Einblick hinter die Kulissen des Orgawahns zu geben., diesem mal hatte sich wohl etwas gegen uns Verschworen.

- Stefan von den Kosmossupportern hatte an dem WE von vorne herein keine Zeit, sehr schade.

- Die Leute aus dem Funtainment sind kurzfristig abgesprungen, da sie einen Personal Engpass im Laden hatten, weshalb von ihnen leider auch keine Preise kamen, die sie sonst selbst mit gebracht haben.

- Durch die RPC sind die meisten Preise von den Verlagen, die überhaupt etwas geschickt haben, erst kurz vor knapp eingetroffen (z.B. Mantikore am Samstagnachmittag), was dazuführte, das man sie nicht in Ruhe sichten und sortieren konnte. Und ja, ich hatte sie schon im Februar angeschrieben und die meisten haben geantwortet ich solle mich 2-3 Wochen vorher nochmal melden.

- Das Highlight war dann Pegasus, sie hatten mir, wie vereinbart, die Spiele für ihre Supporter geschickt, dieses den Supportern aber nicht mitgeteilt und diesen dann auf nachfrage gesagt, das es wegen dem RPC-Vorbereitungschaos nicht geklappt hätte. Daraufhin schrieb mir Phil in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 1:30 eine Mail, das er nichts zum Supporten bekommen hätte und er dementsprechend nicht kommen würde. Daraufhin schrieb ich ihm zurück, dass er mich anrufen solle, da ja das Paket (wie vereinbart) schon in der Burg lag. Das tat er natürlich in dem Moment als ich grade im ersten Block noch mal in Richtung Supermarkt auf der Autobahn war, weshalb ich das abgleichen der Spiele an Igal delegieren musste. Und so machte sich Phil schnellst möglich zur Burg auf um noch ein paar Runden Brettspiele zu präsentieren, spendete noch Spiele aus seinem privaten Fundus und lies auch noch die Spiele als Preise da, die eigentlich seine Belohnung vom Verlag gewesen wären.
Danke Phil.

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Irgendwer hat schon viel zu tun, er muss schon die Welt retten. Also mach es doch einfach selbst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Burg-Con 23 - Rückblicke
BeitragVerfasst: Mi 21. Mai 2014, 10:23 
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Registriert: Di 20. Feb 2007, 17:26
Beiträge: 4093
Ich war diesmal gefühlt einfach zu wenig vor Ort um ein ehrliches Stimmungsbild abgeben zu können.
Brettspiel wurde auch von mir schmerzlich vermisst. Später war dann Phillip doch noch da und hat Runden gemacht, da habe ich mich aber lieber unterhalten.

Positiv: Die Orga-Shirts. Endlich gut erkennbare Ansprechpartner.
Die "Eintrittskarten" mit Versandasche. Besonders lobenswert die wichtigen Anmeldeinfos gleich auf den stimmungsvollen Umschlag zu drucken.

Leider habe ich kaum etwas konsumiert oder gekauft (also auch nichts zu den Erlösen beigetragen, außer 3 Euro Eintritt). Da kann ich nur eine Aussage über den fantastischen Zwiebelkuchen machen, der wohl auch das Werk dieses Engels Markus war.

Habe dann noch am Sa. ab 17:30 meine Runde geleitet. Von den Online Anmeldern übrigens keine Spur. Die Runde hat mir Spaß gemacht. Die Spieler haben ähnliches behauptet aber wie üblich wahrscheinlich gelogen.

Die Anmeldung hierzu lief etwas schleppend und zeitverzögert. Vielleicht kann man die Runden vorab schon früher ausdrucken?
Mir fiel wieder auf, wie ungeeignet die Räume der Burg für Großversammlungen sind.

Im Grunde bin ich nicht wirklich auf dem Con angekommen, das lag aber ausschließlich an mir.

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 Betreff des Beitrags: Re: Burg-Con 23 - Rückblicke
BeitragVerfasst: Do 22. Mai 2014, 08:32 
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Registriert: Do 4. Dez 2008, 11:34
Beiträge: 1662
Wohnort: Berlin Heiligensee
Ich habe bei chronischem Zeitmangel nur den Samstag wahrnehmen können, dementsprechend kann ich über den vermutlich phänomenalen Sonntag nichts sagen.

Ich fand, es waren nicht wenig Kinder da, und auch wenn mein Workshop bei mangelndem Interesse ausgefallen ist denke ich, man sollte sich als alternder Rollenspieler bei der Organisation mehr um Kinder kümmern. Meine Kleine fragte spontan, ob es hier nichts zum Basteln gäbe, und auch Ausmalbilder wären nicht teuer und sicher verhältnismäßig praktisch. Ich bin strikt gegen eine organisierte Kinderbetreuung (da kommen wir in Teufels Küche, falls sich ein Kind irgendwie verletzt), aber es wäre schon praktisch den Eltern mehr Möglichkeiten zu geben, ihre Kinder zu beschäftigen. Vielleicht kann man da ja in Sachen Brettspiele etwas erreichen?

Was mir sehr gefehlt hat, waren "on demand" Runden. Wenn man den Start eines Blocks verpasst hatte, dann durfte man sich freundlich bis zum nächsten Block langweilen. Besonders eignen würden sich dafür kurze Einführungsrunden, idealerweise von offiziellen Demo-Teams geleitet. Insgesamt ist das Blocksystem sehr unflexibel, auch wenn es unbestreitbar die Planungen einfacher macht.

Die Tombola-Preise wirkten auf mich hochwertig, aber es war wenig dabei, wofür ich mich interessiert hätte. Letztendlich ist es aber nun mal Geschmacksache und die Auswahl war auf jeden Fall deutlich besser, als ich sie in Erinnerung hatte.

Unangenehm aufgefallen ist das Anmeldeprozedere für die Spielrunden. Ein furchtbares Gedränge bei sommerlichen Temperaturen. Mein Töchterchen quittierte es mit: "Ich möchte da nicht hin, da riecht es nicht gut!". Auch wenn es schwer sein dürfte, ein größerer Raum für die Rundenanmeldung wäre schon sehr praktisch.

Zu den Spielrunden:

1. Block
Mein grandios gescheiterter Workshop wurde mangels weiterer Teilnehmer von einem Rollenspiel-Duett mit meiner Tochter begleitet. Nachdem ein Muffin den Weltfrieden wieder hergestellt und sie dann unter erträglichem Protest wieder nach Hause gebracht wurde, habe ich versuch, noch einen Platz in einer Runde zu ergattern. Ich bin bei Marcels Kingdom Hearts gelandet und nach zwei Stunden frustriert wieder gegangen, weil ich nicht eine einzige Anspielung auf Filme, Serien und Computerspiele verstanden habe und mich gelinde gesagt ziemlich dämlich gefühlt habe.

2. Block
Meine Night's Black Agents Runde kam bei zu geringer Teilnehmerzahl nicht zu Standen und so hatte ich die Wahl zwischen SLA-Industries oder DSA5 mit irgend einem schlüpfrigen Abenteuer. Nicht, dass ich etwas gegen schlüpfrige Unterhaltung hätte, aber bei mir unbekannten Mitspielern bin ich da etwas vorsichtig.... Plötzlich tat sich aber mit einer spontanen SR5-Runde eine tolle Gelegenheit auf. Gerade dieses System hat mich wirklich interessiert, und die Runde war auch sehr angenehm. Leider bleibt das Shadowrun-typische "Ich rolle jetzt mal zwei Kilo Würfel und dann gucken wir mal" weiterhin bestehen, und während eines Kampfes scheint man jetzt ständig Wahrnehmungsproben machen zu müssen, insgesamt eine Verschlimmbesserung. Trotzdem mein Dank an die Mitspieler und den Leiter für die nette Runde. Ich muss mal wieder nach Hamburg!

Nachtblock
Da die Auswahl für den Nachtblock sehr bescheiden war und mich dazu noch keine der beiden Runden angesprochen hätte, wollte ich eigentlich zähneknirschend nach Hause fahren. Der Film hätte mich auch nicht gefesselt, aber eigentlich war es mir noch zu früh. Glücklicherweise konnte ich spontan Spieler für meine vorher nicht zustande gekommene Runde Night's Black Agents finden. Ich hatte viel Spass in der Runde und bin immer wieder überrascht, zu wie viel Gewalt sich scheinbar normale Leute hinreissen lassen ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Burg-Con 23 - Rückblicke
BeitragVerfasst: Di 3. Jun 2014, 21:19 
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Registriert: Fr 11. Mai 2007, 14:35
Beiträge: 758
Ist zwar schon 'ne Weile her, aber rückblicken will ich trotzdem noch. Auch nach ein paar Wochen kann ich sagen, dass ich an meiner Spielrunde viel Spaß hatte und vermute mal, meinen Spielern ging es ähnlich. Dazu noch ein später Dank an die Küche, ich fühlte mich gut versorgt. Nur die Bauchladen-Besuche in der Runde irritieren manchmal etwas.

Neben meiner Runde, konnte ich am Sonntag noch spontan SR-5 spielen, worauf ich ziemlich neugierig war. Das System hat mich jetzt nicht zurückgewonnen, aber die Welt macht schon Spaß, so kauzig sie auch ist. Hab auch schon lang keine Con-Runde mehr erlebt, wo die Gruppe sich nicht "schon kennt". War ok, aber wenn es nicht Thema der Geschichte ist, würde ich immer die "ihr kennt euch" Variante wählen.

Den Nachtblock hab ich ausgelassen, aber dafür war der Sonntag dann noch Klasse. Obwohl ich nur mal kurz reinschauen wollte, hab ich den ganzen ersten Block X-Wing gespielt, was wirklich Spaß gemacht hat. Die Schattenbühne war auch gut gemacht und die Tombola wirkte von den Preisen her gar nicht mal schlecht. Für mich funktioniert das Konzept, dass am Sonntag mehr als "nur ein Spielrunden Block" stattfindet (und ich die Burg recht gut mit den Öffentlichen erreichen kann).

Zum Schluss noch etwas Kritik, ohne Idee, wie es gleich besser geht. Die Anmeldung! Der einzige Grund, dass mich das System nicht genervt hat war, dass ich es nicht nutzen musste. Das Gedränge von zu vielen Leuten in einem zu kleinen Raum und das gefühlte Chaos, welche Runden denn stattfinden, oder voll sind, oder... ist nicht so mein Fall. Wirkte auch nicht so richtig flüssig.
Gut war noch, dass die Räume Namen hatten. Schlecht war, dass scheinbar nur Ben wusste, welche davon z.B. in Haupt- oder Nebenburg liegen, oder sogar, wo genau. Mir ist klar, dass es keinen Raumplan geben wird, aber grobe Richtungsangaben hätten vielleicht auch geholfen.

_________________
[SpiB], [SW:AoR], [HoE:R], [BSG] - Tim


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 Betreff des Beitrags: Re: Burg-Con 23 - Rückblicke
BeitragVerfasst: Mi 4. Jun 2014, 07:06 
Es gab mal Wegweiser.
Gab es diese in diesem Jahr nicht? (War ja nicht darauf angewiesen, da ich von Erik wieder "meinen" Diskotresen bekam. 8) )


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