Eine Träne für Jaspree

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Ben
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Eine Träne für Jaspree

Beitrag von Ben » Mi 12. Mär 2014, 14:15

Aktentitel: Eine Träne für Jaspree
Auftraggeber: Schneider Fitz aus Westhof
Auftrag: Geleitschutz für den Schneider Lehrling Savron von Westhof nach Sicherweg und wieder zurück
Beteiligte: Sassia Abendstern, Orianthes, Ghazrak Dorn, Kelandra, Dante
Schreiber: Savron

Verlauf: Anmerkung Bognar Dunkelfeder: Ich habe Savrons Bericht übernommen, wie er ihn meinen Schreibern diktiert hat und sie lediglich die chronologische Reihenfolge korrigieren lassen. Der geneigte Leser möge die Aufgeregtheit des Jungen verzeihen.

Ihr wollt wirklich die Geschichte meiner Reise nach Sicherweg für die Große Bibliothek niederschreiben? Das ist eine große Ehre! Danke, danke vielmals.
Mein Name ist Savron. Ich bin 19 Jahre alt und bin Schneider Lehrling von Meister Fitz aus Westhof. Mein Meister hörte, daß der Gerber von Sicherweg, der als der Beste in den nördlichen Throalbergen gilt, zahlreiche Espagrahäute zu verkaufen habe und er schickte mich los, um ihn den Angebotsvertrag zu unterbreiten.
Da die Reise natürlich sehr gefährlich ist und ein Schneider-Lehrling kein Schwertmeister, heuerte mein Meister einige der Adepten der Forschergilde an, die hier gerade angekommen waren, mich zu begleiten.
Diese Leute waren Sassia, die elfische Schützin mit den bunten Haaren, Kelandra die Schwertmeisterin mit den Drachentätowierungen, Orianthes, der erste Obsidianer, den ich je gesehen habe, Ghazrak ein wilder Ork-Tiermeister, der mit einer Riesenschlange und einen Papgei sowie einem Troajin reiste und Dante, der Scout.
Gemeinsam brachen wir gegen Mittag auf. Es war ein sonniger Frühlingstag und wir kamen schnell voran, auch wenn es recht anstrengend war. Glücklicherweise komme ich im Dienste von Meister Fitz viel herum, so habe ich eine gewisse Ausdauer entwickeln können.
Am vierten Tag unser Reise geschah ertsmals etwas bemerkenswertes. Wir wurden angegriffen! Vor uns flog ein ganzer Schwarm Espagras aus den Bergen in Richtugn der Wälder im Westen, als fünf von ihnen uns scheinbar für leichte Beute hielten. Eine schoss Sassia mit einem brennenden Pfeil ab und sie stürzte zu Boden. Die zweite wurde von einem Armbrustbolzen von Dante getroffen und stürzte ebenfalls zu Boden. Die dritte stürzte sich auf den Papageien auf Ghazraks Schulter, doch dabei kam sie dem Python zu nahe, der mit unglaublicher Geschwindigkeit die Espagra aus der Luft fing und sie sofort umwickelte. Der vierte griff mich an, doch Kelandra war schneller, schob mich beiseite und fing die Espagra mit ihren Schwertern auf. Die letzte war besonders mutig und stürzte sich auf Orianthes, doch der Obsidianer ging einen Schritt zur Seite und die Espagra schlug ungebremst auf dem Boden auf. Dante stürzte sich nun mit gezogenem Dolch auf das Tier, das er abgeschossen hatte, doch die Espagra spuckte ihn irgendeine frositge Substanz in die Augen und blendete ihn. Auch Kelandra griff ihr Ziel ein weiteres mal an und verwundete es noch schwerer, aber die Espagras hatten bereits genug. Die vier verletzten Tiere, die noch fliehen konnten, taten dies auch. Der letzte wurde zur Mahlzeit des Python.
An diesem Abend erreichten wir einen Wald und entdeckten dort einen Schrein von Jaspree. Der Schrein war in einem gräßlichen Zustand. Die Schale für Gaben war umgeworfen und die Statue der Passion war über und über mit Blut verschmiert. Nur das Gesicht der Passion war bis auf wenige Flecken an den Wangen sauber. Diese Flecken wirkten jedoch, als wenn die Statue weinen würde. Der "Schuldige" war schnell ausgemacht. In den Armen der Statue lag eine schwer verwundete weiße Berg-Espagra, die wohl deutlich seltener ist, als die blauen und grünen Espagras aus dem Dschungel. Drei Pfeile steckten in ihrer Seite.
Dante begann, die Statue zu säubern und stellte die Schale wieder auf, während Ghazrak die Espagra medizinisch versorgte und Orianthes zu Jaspree betete. Es begann daraufhin leicht zu regnen und die Schale füllte sich rasch mit Regenwasser. Doch als die Espagra von dem Wasser trank, schlossen sich wunderbarerweise ihre Wunden.
Dante fütterte das Tier, das er fortan Frosty nannte, mit Salami und seitdem folgt es ihm.
Doch die Jäger waren nicht weit. Sassia wollte ermitteln, wo sie den seien und band einen der Pfeile an einen eigenen, welchen sie abschoß. Der Pfeil fand sein Ziel hinter einen nahen Busch. Dort traten zwei Zwerge hervor, einer ward von ihr angeschossen. Sie gaben vor, Unterhaltungskünstler zu sein, die auf dem Weg nach Märkteburg waren und begannen ein paar Kunststücke zur Unterhaltung vorzuführen. Doch eigentlich sollte es uns lediglich von den anderen vier Jägern ablenken, die im Wald warteten und schließlich versuchten, Frosty einzufangen. Dante bemerkte sie sofort und Frosty stürzte sich auf seinen Jäger. Zornig befahl Ghazrak seinen Troajin die Jäger anzugreifen, denn diese hatten Schwerter gezogen und beendeten das Versteckspiel. Er selbst stürzte sich auf einen der beiden Unterhaltungskünstler. Jedoch war diese Aktion unnötig. Sassia, Kelandra, Orianthes und Dante hatten bereits deutlich gemacht, daß die Jäger chancenlos waren. Kelandra sorgte dafür, daß einer seine Hosen verlor und sie flohen bald in die Nacht, wobei sie sich bemühten, ihren Verletzten zu helfen.
Am nächsten Tag wurde Sicherweg erreicht. Frosty folgte Dante auf Schritt und tritt. Oder vielleicht auch nur der Salami. Jedenfalls blieb Dante zum Schutz der Espagra zunächst im Wald zurück. Ghazrak ließ seine Tiere bei ihm zurück. Dort traf er auf Karthalus, einem Questor Jaspress und Schwertmeister, der von Visionen seiner Passion in das Dorf geführt wurde.
Während dessen erreichte ich das Ziel meiner Reise, die Gerberei. Jedoch traf ich nur die frau des Gerbers an. Ihr Mann sei seit ein paar Tagen verschwunden, erklärte die Frau, ebenso sein Assistent. Sie hatten noch spät am Abend gearbeitet, während sie sich bereits schlafen gelegt hatte. Ein Geräusch weckte die Frau aber sie konnte nur noch das Verschwinden der beiden feststellen.
Nachdem die Gruppe sich wieder versammelt hatte, nahm Dante, der Scout, die Spur der nächtlichen Besucher auf. Ich blieb im Dorf zurück und so bin ich auf die Erzählung von Karthalus angewiesen.
Sie folgten der Spur bis in ein Tal, wo sie eine kleine Gruppe Zwerge fanden, die gerade dabei waren, eine Espagra zu erschlagen. Das Tier war durch einen vergifteten Köder geschwächt worden und konnte sich nicht mehr wehren. Ghazrak brüllte seinen Zorn über diese Szene heraus und stürmte wutentbrannt den Hügel hinunter. Ihm folgte Orianthes.
Zwei der Zwerge flohen eiligst, doch der Dritte, der zuvor nicht auf die Espagra eingeschlagen hatte, stellte sich dem Ork. Es war deutlich erkennbar, daß der Zwerg den Rückzug seiner Gefährten deckte und Ghazrak lediglich aufhalten wollte. Dennoch wurden beide verletzt, bis es schließlich Orianthes gelang, den Ork zu beruhigen.
Der Zwergenkrieger erklärte, nur weil er die Machenschaften seines Bruders nicht gutheißen würde, würde er dennoch nicht erlauben, daß dieser getötet wird.
Augenblicke später kam dieser Bruder mit dem Rest der Bande und es begannen die Verhandlungen, wobei der Krieger dafür sorgte, daß die Forderungen erfüllt wurden. Der Gerber sollte freikommen und er würde dafür sorgen, daß die Espagras nur noch auf herkömmliche Art gejagt werden. Vom Verbleib des Assistenten wußte er nichts.
Allerdings hatte Dante in der Zwischenzeit den Gerber bereits befreit. Er war im großen Bogen an der Bande vorbei zu deren Waldlager gelaufen und fand ihn dort vor. Allerdings schien die Befreiungsaktion recht unspektakulär verlaufen zu sein. Der Gerber erzählte nur, wie dankbar er sei, daß er ihn befreit hatte, wollte sich zu den Details aber nicht weiter äußern.
Jedenfalls kehrte die Gruppe erfolgreich nach Sicherweg zurück und ich konnte das Angebot von Meister Fitz unterbreiten. Sicherlich lag es auch mit an der Befreiungsaktion, daß sich der Gerber sehr großzügig zeigte und jeder ein paar Espagrahäute als Extra-Belohnung erhielt. Sein Assistent wurde wenig später entdeckt. Als die Jäger den Gerber entführten konnte er fliehen und versteckte sich aus Furcht in seinem Haus.
Die Rückreise nach Westhof verlief bemerkenswert ruhig. Wir sahen noch mehrfach kleinere Gruppen Espagras, aber keine griff uns an. Am Schrein von Jaspree holte sich Orianthes den Segen der Passion, um Jaspree nun als Questor zu dienen.
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