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BeitragVerfasst: Do 22. Sep 2016, 08:46 
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Bericht zur Operation „Leerer Thron“ – Teil in Preußen

Missionsleitung: Sir Markus Hawkwood
Einsatzagenten: Stew Angus McGregor, Jacques le Rois

Die Mission bestand darin, in die Flottenbasis der preußischen Luftwaffe in München zu gelangen und sich von dort auf die „Zorn des Kaiser“, einer der drei fliegenden Festungen der preußischen Lufzwaffe zu begeben. Im Auftrag der Gilde sollte die Festung zerstört werden, um ihren Einsatz beim Angriff auf die Gebiete der Katholischen Liga südlich der Alpen (Italien) zu verhindern und damit den kurz bevorstehenden Angriff Preußens auf Italien um mindestens 2 Tage zu verzögern, da die Gilde über Wissen bezüglich einer Falle der Katholen verfügte.

Wir reisten also mit dem Zug nach München. Während der Reise wurde eifrig diskutiert, wie am Besten vorzugehen sei. Auch wurden die möglichen wahren Intentionen der Gilde bezüglich eines solchen Vorhabens, vor allem im Bezug auf die Notwendigkeit einer funktionierenden Luftwaffe Preußens im Kriegsfall erörtert.
Nichts destotrotz erreichten wir München und betraten, als Fähnriche der preußischen Luftwaffe verkleidet und mit gültigen Papieren für eine Versetzung auf eines der Luftschiffe, die über der Basis stationiert waren, eben diese. Hinter dem bewachten Zugang zur Basis teilten wir uns auf, um Informationen zu sammeln.
Während Herr le Rois sich direkt in der Basis umhörte und Kontakte zum örtlichen Schwarzmarkt aufzubauen vermochte, betrat Herr McGregor die Offiziersmesse mit dem Ziel, dort junge Fähnriche in Gespräche zu verwickeln, um in Erfahrung zu bringen, ob sie zur Mannschaft der „Zorn des Kaiser“ gehören. Der Plan bestand darin, Mitglieder der Mannschaft der Festung zu separieren und uns deren Identität zu nutze zu machen, um an Bord zu gelangen.

Mein Ziel waren die Personalbüros. Dort veranlasste ich die Änderung einer fiktiven Adresse , um Einblick in das Büro und die Situation vor Ort zu erhalten. Herr McGregor konnte unterdessen sein Vorhaben leider nicht umsetzen, die sich Zuhörerschaft für seine Geschichten als gänzlich ungeeignet für unsere Pläne erwies. In Anbetracht der Umstände (wenig Zeit und keine alternative Vorgehensweise) entschied ich mich dazu, die formalen Prozesse der gloreichen preußischen Bürokratie für unser Vorhaben auszunutzen, in dem ich Informationen, die von McGregor in der Offiziersmessen während seiner fingierten Kumpanei gesammelt werden konnten, einsetze, um einen bürokratischen Alptraum für die Mitarbeiter des Personalbüros zu kreieren.

Dies hatte zu Folge, dass es mir möglich wurde, allein in einem der beiden Büros Versetzungsbefehle zu erstellen, die es uns erlauben sollten, auf die „Zorn des Kaisers“ zu gelangen, während im anderen Personalbüro die Mitarbeiter eine harte Nuss zu knacken hatten, sehr zum Vergnügen von Herr McGregor.
Mit den Versetzungsbefehlen gelangten wir recht schnell an Bord der Festung. Ich hatte dafür gesorgt, dass jeder von uns Dreien in einer bestimmten Abteilung eingesetzt werden würde. Mister McGregor trat seinen Dienst im Maschinenraum an, während Herr le Rois im Stab des Kapitäns seine Position einnahm und ich hatte eine wichtige Versorgungsaufgabe beim Hauptgeschütz der Festung.
Der eigentlich Plan von uns sah vor, den Admiral an Bord der Festung ausser Gefecht zusetzen und irgendwo zu verstecken, um den Flug der Flotte um die benötigten zwei Tage zu verzögern, ohne der Luftwaffe Preußens mit der Zerstörung der Festung zu schaden. Wir sind immer noch Patrioten.

Doch wie es fast zu erwarten war, handelte es sich beim Admiral wie bei fast allen anderen Personen an Bord um einen mit Äthertechnologie ausgestatteten Offizier, den auszuschalten, noch dazu non-lethal sich als ein Herrausforderung herausstellen sollte, die von uns in so knapper Zeit, die zur Verfügung stand, nicht zu meistern war.

Die Alternative bestand tatsächlich nur darin, den Flug der „Zorn des Kaiser“ zu „unterbrechen“. Zu diesem Zweck entschieden wir uns dazu, in einer nächtlichen Aktion den Maschinenraum zu übernehmen, um die Kontrolle über die Maschinen zu haben und 2 von 4 „Generator“ – Kammern unbrauchbar zu machen, in denen Individuen mit Äthergeneratoren festgehalten wurden und die als Ätherspender für die Festung eingesetzt wurden.

Das Gefecht im Maschinenraum war vergleichsweise kurz und überaus blutig. Der einzige Überlebende der Maschinenraum – Mannschaft unterstützte McGregor beim weiteren Vorgehen im Maschinen raum, während Herr le Rois und ich uns auf den Weg machten, die beiden Generatorräume zu neutralisieren.

Während Herr le Rois eine von uns mitgebrachte Röntgen-Granate erfolgreich dazu einsetzte, um die Wachen und die armen Teufel in "seinem" Generatorraum auszuschalten, duellierte ich mich mit den Wachen vor „meinem“ Generatoraum und konnte sie ausschalten.

Der Rest unseres Einsatzes verlief fast reibungslos. Ich betrat die Kammer und neutralisierte die 6 bemitleidenswerten menschlichen Geschöpfe, die dort im innenraum angekettet waren und machte mich dann schnellstmöglich auf den Weg zum verabredeten Treffpunkt, einem der Hangars der Festung, währnd diese bereits deutlich im Sinkflug bzw. beim Abstürzen war. McGregor und le Rois gelang es, mit Hilfe eines Seglers die Festung rechtzeitig zu verlassen. Das Glück hatte ich leider nicht. Der Absturz kam schnell und mit voller Wucht, während ich bereits im Hangar war.

Das nächste woran ich mich erinnern kann war, dass Sanitäter meinen geschundenen Körper auf eine Trage hievten und ich mich irgendwann in einem Sanitätszelt nahe der Absturzstelle wiederfand. Da es so viele Tote und Verletzte gegeben hatte, fiel mein Blut-besudelte Uniform überhaupt nicht auf und niemand stellte auffällige Fragen.

Einige Tage später gelang es mir, mich von der Truppe unbemerkt zu entfernen und nach einem ausgiebigen Bad und einem Scotch in sauberer Kleidung bestieg ich den nächsten Zug in Richtung Rotterdam. Den Rest kennen sie.

Mit freundlichen Grüßen

Sir Markus Hawkwood.

_________________
[Vorstellung]
Victoriana -> Sir Markus Hawkwood, Star Wars -> Jerric McDuffin


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