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 Betreff des Beitrags: Operation Zerbrochene Glocke
BeitragVerfasst: Mo 28. Sep 2015, 18:06 
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Wohnort: Tempelhof
Operation Zerbrochene Glocke
Auftragsleiter: Levi van Veen
Feldleitung: Lord Stanley Mortimer Osborne III.
Einsatzteam: Sir Markus Hawkwood, Dr. John Smith, Mr Scott Bauer

Informationen: Das Handelsschiff Marie Claire wurde zwei Wochen zuvor vom Zoll aufgebracht und seine Ware beschlagnahmt. wenige Tage darauf wurde festgestellt, dass komprimierter, flüssiger Aether aus der Ladung verschwunden war und durch einen korrupten Zollmitarbeiter an das Triton-Syndikat verkauft wurde, das beachtlichen Einfluss auf die Unterwelt Hamburgs hat. der fragliche Mitarbeiter wurde vom Besitzer der Ladung eingehend und endgülltig befragt und stand nicht mehr zur Verfügung.

Auftrag:
    - Wiederbeschaffung der Ladung der Marie Claire
    - Kontaktaufnahme mit dem Triton-Syndikat
    - eine freundliche Lösung mit dem Syndikat zum Aufbau möglicher Handelsbeziehungen ist ausdrücklich gewünscht
    - Vermeidung von Kollateralschäden, wie das Niederbrennen von Hamburg

Durchführung: Nach Ankunft in Hamburg wurde sofort Kontakt zum Vertreter des Auftraggebers hergestellt, sowie seitens Dr Smith und Mr Bauers zu deren Kontakten bei Behörden und der hiesigen Schmugglerszene. Die Ermittlungen zum Triton-Syndikat ergaben, dass man das Syndikat nicht findet, sondern das Syndikat die Leute anspricht. Wir erhielten die Adressen mehrerer Etablissements, die mit dem Syndikat in Kontakt stehen und suchten das am wenigsten verruchte am nächsten Tag in zwei Gruppen auf, wobei wir in den Gesprächen deutlich machten, dass wir am Kauf des Äther interessiert seien. Wie zu erwarten war, wurden wir am folgenden Tag beschattet und überprüft, erhielten jedoch eine kodierte Nachricht zu einem "Kennenlernen-Treffen".
Das Treffen fand in einem Lagerhaus statt, wo uns ein Mann, der sich den Titel eines Marquis angemaßt hatte, empfing. Ich habe den Mann nicht erkannt, daher bezweifel ich, dass es sich tatsächlich um einen Marquis handelt. Ich hörte aber, dass es in Frankreich nicht allzu schwer sei, sich namhafte Titel anzueignen. Leichter ist es nur in Indien und Afrika.
Jedenfalls spottete der Franzose unseren "dilettantischen" Bemühungen mit seinem Syndikat Kontakt aufzunehmen. Natürlich waren wir nicht allzu subtil, wir mußten ja sichergehen, dass unsere Botschaft verstanden wird und so hatten wir einen weiteren Vorteil bekommen: Das Syndikat neigt leichter dazu, uns zu unterschätzen.
Wir erhielten also die Einladung zur Auktion, da eine Überprüfung seitens des Syndikats zu unseren Gunsten ausfiel.
Mein Versuch, die Auktion durch ein großzügiges Angebot zu umgehen, wurde aufgrund einer Art Ehrenkodex, was zur Auktion gestellt wird, wird auch versteigert, abgelehnt.
Die Auktion fand in der Villa Wolfgangs von Ahrensburg statt, ein Großneffe des Herzogs von Holstein und entfernter Verwandter des Kaiserhauses, lächerliche Nummer 396 der Thronfolge.
Die Veranstaltung war ein Maskenball und von etwa 50 Gästen besucht. Die Gruppe trennte sich und mischte sich einzeln unter die Leute. So gelang es uns durch geschicktes Umhören drei Gestalten ausfindig zu machen, die ebenfalls wegen dem Äther vor Ort waren.
Die Auktion umfasste mehrere Gegenstände und war letztendlich ein Erfolg. Durch psychologisch geschicktes Bietens seitens Sir Markus' war die Konkurenz bald entnervt und er erhielt bei 1400 Mark den Zuschlag, womit wir 600 Mark unter dem Limit blieben, die wir unserer Gesellschaft und unserem Auftraggeber erspart haben.
Nach der Bezahlung wurde der Aether sofort auf die bereitgestellte Kutsche verladen und wir verließen die Auktion.
Bald schon entdeckten wir berittene Verfolger, ich bin mir sicher die Dame mit der Fuchsmaske aus der Gruppe unserer Konkurrenten wiedererkannt zu haben, doch dank der überragenden Fahrkünste Mr Bauers entkamen wir in die Nacht und kehrten über Umwege nach Berlin zurück.

Ergebnis: Der Aether wurde erfolgreich zurückerworben, noch dazu deutlich unter dem vorgegebenen Limit. Der Kontakt zum Triton-Syndikat besteht und kann zu einer Handelsbeziehung ausgebaut werden. Es kam zu keinerlei Kollateralschäden. Es könnte allerdings interessant sein herauszufinden, wer die Konkurrenz bei der Auktion war.

Für weitere Fragen oder genaueren Ausführungen stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Ihr Lord Stanley

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