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 Betreff des Beitrags: Operation Verschüttete Milch
BeitragVerfasst: Di 19. Apr 2016, 17:08 
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Registriert: Fr 16. Feb 2007, 14:39
Beiträge: 5073
Wohnort: Tempelhof
Operation Verschüttete Milch
Auftragsleiter: Sindradmani Ramanujan
Feldleitung: Lord Stanley Mortimer Osborne III.
Einsatzteam: Stew Angus McGregor, Anton Wexler

Auftrag: Abholen von Daten aus einer Forschungseinrichtung des Ministeriums für Verkehrstechnik

Informationen: Ein Informant hat die Daten bereits an einen öffentlich zugänglichen Ort im Ministerium versteckt. Sie abzuholen sollte ein Kinderspiel sein.

Durchführung: Im Vertrauen auf die Zuverlässigkeit von Herrn Ramanujans Quellen unternahm das Team einen kleinen Spaziergang zum Ministerium und fand die Daten wie versprochen hinter der dritten Topfpflanze der Eingangshalle. Als ich die Daten an mich nahm, fiel die Tür zu und der Raum wurde mit Betäubungsgas geflutet.
Als ich wieder aufwachte, befand ich mich gefesselt in einem Postwaggon der italienischen Eisenbahn, mein Team in geringen Abstand neben mir. Ebenfalls im Wagen saß ein Wächter der Katholiken, so wie ein großes Kreuz mit einem jener Geräte, die die Aethertechnik abschalten kann. Siehe hierzu auch den Bericht von Mr McGregor zum Fall Röntgen, Operation X.
Ich muss betonen, dass ich noch nie so mieserabel gereist bin. Nicht einmal in Indien! Skandalöserweise waren wir nicht einmal ausreichend frankiert.
Mit nur einem Arm war es selbst für Herrn Wexler fast unmöglich, sich zu entfesseln, geschweige denn, unbemerkt. So war es dann Mr McGregor, der die Ketten mit reiner Kraft zerbrach und den Wachmann angriff. Da seine Arme und Beine jedoch gefesselt waren, gelang es der Wache aus dem Waggon zu fliehen. Gleichzeitig geriet Mr Mc Gregor zu nahe an den Apparat und verlor das Bewußtsein. Die Aktion kaufte uns jedoch genug Zeit, dass Herr Wexler erst sich und anschließend mich befreien konnte. Gemeinsam konnten wir den Apparat abstellen und koppelten den Waggon ab, bevor der geflohene Wachmann Verstärkung holen konnte.
Hinter unserem Postwaggon befand sich noch ein Passagierwaggon, sowie eine zweite Lok für die bergige Strecke. Während Wexler und McGregor die Lok unter Kontrolle brachten, versuchte ich auf den Schaffner und die Passagiere einzuwirken, was aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse und aufgrund der Tatsache, dass ein mitfahrender Hassprediger mein Aetherbein entdeckte, nahezu unmöglich wurde. Der Lokführer verstand französisch und so konnte Herr Wexler ihm zumindest klar machen, dass er uns an einer geeigneten Stelle aussteigen lassen sollte.
Unglücklicherweise kam uns genau an jener Stelle der zurückfahrende vordere Teil des Zuges entgegen. An dieser Stelle führte die Strecke über ein hohes Viadukt durch ein Tal mit einem Fluß. Während Herr Wexler ohne zu zögern in den Fluss sprang, wählten Mr McGregor und ich den Weg über die Gleise und die Pfeiler hinab, bevor die beiden Zugteile zusammenprallten und der hintere Zug ins Tal stürzte.
Während das Team nur leichte Verletzungen erlitt, kamen bei dem Unglück alle weiteren Passagiere, sowie die Zugführer des hinteren Teil mit Ausnahme von zwei Personen ums Leben.
Wir entfernten uns eiligst von der Unglücksstelle und marschierten mehrere Stunden den Fluss und angrenzende Straßen entlang, bis wir in einer kleinen Ortschaft eine Poststelle fanden, die ein funktionierendes Funkgerät hatte. Hier konnten wir mit dem Standort London in Kontakt treten und erfuhren, dass Berlin seit Tagen nicht antwortete. Da die Verbindung nicht sicher war, versuchten wir London durch die Namen der Logenleitung verschlüselte Koordinaten mitzuteilen.
Dies gelang und wir wurden von dort abgeholt. Allerdings erwartete uns dort eine kleine Einheit italienischer Soldaten, die jedoch nach kurzen Kampf getötet bzw in die Flucht getrieben wurden.

Ergebnis: Der "einfache Auftrag" war eindeutig eine Falle. Zudem zeigt der Angriff auf das Hauptquartier in Berlin, dass die Katholiken ziemlich gut über die Gesellschaft informiert ist, siehe auch die scheinbar mühelose Entschlüsselung der Koordinaten beim Abholen. Die Katholiken haben mit diesen Aktionen eindeutig ihre feindselige Haltung gegenüber der Gesellschaft demonstriert, die meines Erachtens nicht unbeantwortet bleiben sollte. Meine Elefantenbüchse würde gerne den Papst treffen. Verzeihung, aber ich bin wirklich verärgert!

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