[Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

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Michael
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Michael » Fr 28. Aug 2009, 12:17

Wenn wir hierbleiben, dürfen wir immer hin und her reisen, weil wir in London die Kartoffeln aus dem Feuer holen dürfen. Die zur Verfügung stehenden Mittel sind in London sicher größer als hier, andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass uns in London bei weitem mehr Papierkram erwartet. Unterordnen, das wird sowieso nicht passieren. Venedig ist mehr oder minder befriedet und auch von England aus werden wir vermehrt Auslandseinsätze haben.
Wo ein Zimmer verstaubt ist da schon egal ob dies oder jenseits des Kanals.

Die ausgerauchte Zigarre wird ausgedrückt und fliegt in den Morgen von Venedig.
A propos Kartoffeln, frühstücken wäre jetzt angebracht.
Zuletzt geändert von Michael am Fr 28. Aug 2009, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.

TomDeMy
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von TomDeMy » Fr 28. Aug 2009, 12:34

Man hört ein leise gemurmeltes lieber bella Italia als oh Britania....
Laut dann: Frühstück ist eine gute Idee, wer möchte fantastischen Ayurveda Tee?

Jakob
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Jakob » Fr 28. Aug 2009, 12:36

Verzeihen sie meine Verspätung! der großgewachsene Schotte tritt aus dem Dunkel des Daches.Die Engländer wollen uns. Das ist ja mal wieder typisch. Bekommen ihre Probleme nicht selbst auf die Reihe und nun sollen wir kommen und sie für sie lösen. Wenn ich nocheinmal dauerhaft auf die Insel zurückkehre, dann in den Norden, aber gewiß nicht um Befehle von einem dahergelaufenen englischen Fatzke entgegen zu nehmen, der mit seiner Truppe nicht für Ordnung Sorgen kann. Meine Loyalität gilt ihnen Herr Karstein und meinen teuren Mitstreitern hier. Wenn sie es wünschen folge ich ihnen, aber ich lasse mich nicht verkaufen oder verschenken wie einen reudigen Hund.

Knut
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Knut » Fr 28. Aug 2009, 13:32

Sie ignorieren aber schon dabei die Tatsache, daß wir durchaus der Hauptloge London untergeordnet sind, zwar nicht in direkter Führungsstruktur aber sollten die Logen weltweit dem Ruf der Hauptloge nicht mehr folgen, wäre dies vielleicht der Untergang der Gemeinschaft der Ripper.
mit einem stummen Gebet zum Himmel spricht Stefanius diese Worte.
Über mir ist selbstverständlich nur Gott als wichtigster Richter meiner Taten ! leiser murmelnd
und manchmal denke ich, außerdem noch Urs Steiner ! dann lauter fortfahrend
Ich bitte noch um die Meinung anderer Logenmitglieder !?

Ben
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Ben » Fr 28. Aug 2009, 13:49

"Sie haben recht, Bruder Stefanius. Das wird ein wenig ignoriert oder zumindest nicht ausreichend bedacht. Lord Sterncroft macht einen großen Fehler, bei der Sache. Er behandelt uns wie seine Soldaten. Ich bin kein Soldat der Loge, ich bin ein Soldat für die Loge. Ein Partner, der kämpft gegen Kabale, weil es richtig ist, nicht, weil irgendjemand es befiehlt. Wenn Lord Sterncroft das lernt, werde ich keine Probleme haben, mit ihm zu arbeiten. Damit er lernt, ist es vielleicht ein Vorteil, wenn wir tatsächlich gehen würden. Ich ziehe inzwischen Venedig vor, aber wenn nötig, gehe ich nach London. Und sei es nur um den Lord das ins Gesicht zu sagen. Sie sollten nicht denken, die Stephanovichs kamen nach Sibirien, weil die Winterabende dort so gemütlich sind!"
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Oliver H
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Oliver H » Fr 28. Aug 2009, 14:27

Gerade so kann sich Unterzwei zurückhalten, eine flapsige Bemerkung zu machen. "Ihm selbst etwas zu sagen, ist eben ein Problem. Aber möglicherweise bekommt ja jedes Logenmitglied einen persönlichen Dolmetscher abgestellt."

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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von TomDeMy » Fr 28. Aug 2009, 15:01

Leise murmelnd: die Wege der Götter und der Briten sind unergründlich und im letzten Falle oft auch mit unerwünschten Ergebnissen. Gajenda nippt an seinem Tee. Gefährten, Mylord, selbstverständlich befolge ich Weisungen, meine Meinung habe ich gesagt. Es stellt sich aber die Frage, ob dieser britische Snob im fernen London etwas unwillige Befehlsempfänger haben will oder motivierte Streiter gegen die Kabale besser sind.
sprachs und wendet sich der Aussicht auf Venedig zu.

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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Katrin » Fr 28. Aug 2009, 16:05

Elisabeth steht fassungslos am Rand der Terrasse, die Hände am Geländer zu Fäusten geballt, der Gesichtsausdruck beherscht:

Wir verweigern der Londoner Loge doch nicht die Unterstützung! Wie bisher kann Lord Sterncroft uns gerne jederzeit für Aufträge anfordern!
Dehalb müssen wir doch nicht in blindem Gehorsam unsere Loge demontieren lassen?!

Warum will Lord Sterncroft an dem bisherigen Verfahren nicht mehr festhalten?
Gibt es einen logischen Grund, daran etwas zu ändern?


Ihre funkelnden Augen blitzen, als sie dem Logentribunal einem nach dem anderen forschend in die Augen schaut.

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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Manuel » Sa 29. Aug 2009, 00:46

Johannes Liebnau tritt - wie immer eine selbst gedrehte Zigarette rauchend - auf den Balkon.

Die Gefolgschaft werden wir gewiss nicht verweigern. Allerdings verwehre ich mich auch dagegen, bewährte Strukturen aufzulösen. Wie ich hörte, gibt es bei einem dieser unsagbaren Sportarten auf der Insel die Losung "Never change a winning team". Dieser Maxime sollten auch wir folgen.

Knut
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Re: [Über den Dächern Venedigs] 17. April 1886

Beitrag von Knut » Sa 29. Aug 2009, 01:51

Es ist durchaus üblich Ripper dauerhaft in andere Logen zu versetzen. Schließlich sind dem Ruf nach Venedig auch einige Ripper gefolgt, die vorher anderen Logen angehörten. Stefanie Koch soll übrigens, jedoch auch auf eigenen Wunsch in unsere Loge wechseln. Ich denke, daß Sie sie schon in einigen Tagen werden begrüßen können.
ein gezielter Blick auf Mrs Crown läßt Major von Karrstein innehalten.
Wir könnten Sie alle in den Einsatz schicken und so den Wechsel zunächst verhindern. Sollten bei diesen Einsätzen neue Tatsachen ans Licht kommen, bezüglich Steiring und Dracula, so würde sich die Situation sicher ändern, weil Venedig dann neue Aufgaben hierzu bekommen würde. Wir werden in den nächsten Tagen Dossiers zusammenstellen und Alfonso Lucani wird mehr über die Artefakte herauszufinden versuchen. Da wir inzwischen die Berechtigung haben weltweit zu operieren, könnten wir Teams in die ganze Welt entsenden und so erst einmal dem Zugriff Lord Sterncrofts entziehen. Wir vermuten übrigens auch mehr hinter dieser Aktion Sie nach London zu holen aber uns fehlen noch entscheidene Fakten.

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