[Salon der Loge] 8. Juli 1886

Geplauder und Berichte

Moderatoren: Katrin, Theatre of Fear

Oliver H
Beiträge: 139
Registriert: Do 19. Apr 2007, 12:09
Wohnort: Berlin - Wedding
Kontaktdaten:

Re: [Salon der Loge] 8. Juli 1886

Beitrag von Oliver H » Mo 5. Okt 2009, 12:42

Beeindruckt stellt Unterzwei fest, dass die vermeintlich fertige Zusammenfassung eben dieses noch nicht einmal war. Hin und wieder nickt er bestätigend, derweil er sich seinem Tee widmet und zunehmend mit seinen Gedanken auf Mimik und Bewegungen der Anwesenden abschweift - bis er sich fragt, wer denn nun wieder dieser Blut-Kurt ist.
Vorstellung / ohher.de - [RC] Tahkeah Konkuna (Einsames Eichhörnchen) - [DS] Klaas Roger Mauerbryck - [ToF] Ernst Wilhelm Unterzwei

Tobias
Beiträge: 1751
Registriert: Di 6. Mär 2007, 11:56

Re: [Salon der Loge] 8. Juli 1886

Beitrag von Tobias » Mo 5. Okt 2009, 13:21

"Die Versammlung fand nicht im, sondern unter dem Gotteshaus statt, aber ja, wir waren da. In den Abflüssen unter der Kirche fanden wir einen großen Raum, gefüllt mit einer erstaunlich großen Zahl dieser Krüppel. Unter unserer Beobachtung vollzogen sie ein Ritual der Buße. Allerdings in einer Art und Weise, die es schwierig machte zu entscheiden, wen sie da um Vergebung anflehten. So reichte etwa der Anführer der Zeremonie, ein grotesker Elefantenmann, dabei eine Schüssel herum in die die Anwesenden Blut spendeten. Ein Zeichen der Reue, oder eine Sammlung von Blut für finstere Zwecke? Wir warteten bis sich die Masse verlaufen hatte um den Elefantenmann abzufangen und zu befragen. In diesem Gespräch bekamen wir dann eine Bestätigung, das es zwei Kulte unter den mit Verkrüppelung bestraften Dienern der Kabale gibt. Jene die ihre Sünden aufrichtig bereuen und dem Elefantenmann folgen. Sie tragen als Kennzeichen jene Elefantenmünze herum. Und jene die Renfield folgen und ihre Erlösung durch Vollbringen neuer böser Taten im Namen der Kabale zu erkaufen hoffen. Ich habe dem Mann noch einmal ins Gewissen geredet und ihm klar gemacht das wahre Reue Taten braucht und ihn aufgefordert sich aktiver für das Gute einzusetzen als durch gelegentliche bizarre Rituale. Ich habe ihm eine Postadresse hinterlassen und hoffe das er und die seinen sich entschließen wenigstens ein paar Informationen zum Sieg der Mächte des Lichts beizutragen. Doch fürchte ich das diese Hoffnung vergebens ist, so sehr haben sich diese in ihr ihnen zugewiesenes Elend zurückgezogen " beendet Steiner seine Erzählung.

Antworten

Zurück zu „[ToF] Salon der Loge“